Erdwärme

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Die Erdwärme Nutzung – System Wasser-Wasser

Die Erdwärme – Wärmepumpe ist die Heizquelle mit den niedrigsten Betriebskosten.

Mit einer Wärmepumpe kann Ihr gesamtes Haus, Geschäft, Halle, Hotel, Wohnanlage etc. einschließlich Warmwasseraufbereitung egal ob mit Heizkörper oder Fußbodenheizung beheizt werden.

Mit Wasser heizen oder kühlen

Für die Grundwasserwärmepumpe – auch Wasser Wasser Wärmepumpe genannt – ist eine Mindestwassermenge erforderlich, die je nach Größe des Gebäudes vom beauftragten Installateur errechnet wird.

Da das Grundwasser ganzjährig eine konstante Temperatur von ca. 7 – 12 °C hat, ist sie eine der effizientesten Wärmepumpen.

Im Vergleich dazu unterliegen nämlich andere Wärmepumpen saisonal bedingten Temperaturschwankungen von Umgebungsluft oder Erdboden und müssen diese regulieren.

Um die Energie des Grundwassers mit einer Wasser-Wasser Wärmepumpe nutzen zu können, werden zwei Brunnen benötigt:

Saugbrunnen (um das Grundwasser für die Wärmeabgabe zu gewinnen)
Schluckbrunnen (Zurückführung des kalt genutzten Wassers ins Erdreich)

Voraussetzung für die Gewinnung einer gewünschte Energiemenge aus dem Grundwasser ist eine

ausreichende Förderung der Grundwassermenge und andererseits
die Erfüllung besonderer Qualitätskriterien (um beispielswiese eine Verockerung der Brunnen zu vermeiden).
      Um die Betriebssicherheit zu gewährleisten ist deshalb in der Regel eine Grundwasseranalyse und ein Dauerpumpversuch erforderlich.
Weiters muss vor Beginn der Ausführung der Heizung ein Ansuchen um Bewilligung auf der Bezirkshauptmannschaft gestellt werden!

Funktionsweise einer Grundwasserwärmepumpe

In der Wasser-Wasser Wärmepumpe befindet sich ein flüssiges Kältemittel, das bei der Aufnahme der Wärme des Grundwassers gasförmig wird. Zur weiteren Temperaturerhöhung gelangt es in einen Verdichter, der mit Strom angetrieben wird. (Das ist bei allen Wärmepumpen der Fall). Dieser verdichtet das Kältemittel so weit, dass dessen Temperatur sich stark erhöht (ca. 40 bis 60 Grad). Danach erfolgt die Übertragung der Temperatur auf das Heizungssystem des Gebäudes über einen Wärmetauscher. (Idealerweise auf eine Fußbodenheizung oder das Brauchwasser.)

Da sich durch diese Abgabe das Kältemittel im Wärmetauscher abkühlt, wird es wieder flüssig und fließt weiter zum Expansionsventil. Dieses Ventil ist für die Druckkontrolle in der Wasser-Wasser Wärmepumpe verantwortlich und kühlt das flüssige Kältemittel noch weiter ab.

Das erkaltete Kältemittel kann nun erneut Wärme aus dem Grundwasser aufnehmen und der Kreislauf der Grundwasserwärmepumpe beginnt von vorne.

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